Whitepaper - Additive Manufacturing (AM)

Best Practices für Management, Organisation und Implementierung additiver Fertigungsprozesse: Von F&E bis zum Build-to-Print (B2P)

Erfahren Sie, wie Sie Ihre gesamte Wertschöpfungskette in der additiven Fertigung optimal strukturieren, um industrielle Produktivität und Innovation zu steigern.

Ein dynamischer Markt mit komplexen Anforderungen

Der Markt für additive Fertigung (3D-Druck) hat sich als feste industrielle Größe etabliert. Die Technologie eröffnet neue Dimensionen in der Fertigung, indem sie hochkomplexe Geometrien ermöglicht und gleichzeitig den Materialverlust drastisch reduziert. Heute nutzen bereits über 20 % der Unternehmen in der Luftfahrt, im Automobilbau und im Maschinenbau AM für die Herstellung eigener Betriebsmittel und Werkzeuge.

Die zwei Säulen des AM-Prozesses

  • F&E und Prototyping: Diese Phase der Innovation und kontinuierlichen Iteration zielt darauf ab, den gesamten Entwicklungszyklus des Produkts zu verkürzen. Durch die Internalisierung dieser Prozesse lässt sich die Supply Chain verschlanken und die Funktionalität der Werkzeuge spürbar verbessern. 
  • Build-to-Print (B2P) und Serie: Die Produktion basiert auf Modellen, die bereits durch die F&E validiert wurden. Die zentrale Herausforderung besteht darin, über ein Repertoire druckfertiger Modelle zu verfügen, um Produktionsverzögerungen zu vermeiden und Nichtkonformitäten drastisch zu reduzieren.

Ein vernetztes Ökosystem

Der Erfolg eines AM-Projekts basiert auf der engen Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen: Konstruktion (CAD), Produktion, Materialwirtschaft, Labor, HSE, Einkauf und Instandhaltung. Die größte Herausforderung bleibt das Aufbrechen von Informationssilos, um Zeitverluste bei der Materialwahl oder der Maschinenparametrierung zu verhindern.

Zentrale Schritte des AM-Lebenszyklus

  1. Design und Simulation: In dieser Phase erfolgen die Definition der Geometrie sowie eine sorgfältige Auswahl der Materialien basierend auf funktionalen Anforderungen. Abschließend wird die 3D-Datei (z. B. im STL-, OBJ- oder 3MF-Format) generiert.
  2. Planung und Beschaffung: Hierbei werden die Herstellungssequenzen festgelegt, die Bestände von Pulvern oder Polymeren verwaltet sowie Qualitätsprüfungen im Labor direkt nach Materialeingang durchgeführt.
  3. Produktion und Post-Processing: Dieser Schritt umfasst den eigentlichen Druck des Werkstücks, idealerweise kombiniert mit einer IoT-Überwachung der Maschinensensoren. Es folgen die notwendigen Nachbearbeitungsschritte wie Wärmebehandlung, Sandstrahlen oder Entpulvern, um die endgültige Konformität sicherzustellen.
  4. Prüfung und Validierung: Abschließend werden die realen Ergebnisse mit den virtuellen Simulationen verglichen. Bei Abweichungen wird eine Untersuchung wegen Nichtkonformität eingeleitet.

FAQ: So optimieren Sie Ihre AM-Produktivität

Warum sollte technisches Fachwissen digitalisiert werden?

Bis zu 80% des Wissens sind implizit (Intuition, nicht dokumentiertes Know-how). Ein Wissensmanagementsystem (KM) verhindert, dass bereits gefundene Lösungen neu erfunden werden müssen, und erleichtert den Wissenstransfer beim Ausscheiden von Experten.

Die Vernetzung der Maschinen ermöglicht es, Nichtkonformitäten bereits frühzeitig im Zyklus zu erkennen, wodurch Materialausschuss und finanzielle Verluste minimiert werden.

Durch die Zentralisierung der vollständigen Historie – vom Eingang der Materialcharge bis zur Endkontrolle. Dies garantiert sowohl die Kundenzufriedenheit als auch die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

TEEXMA for Additive Manufacturing: Die digitale Durchgängigkeit

Die von der BASSETTI Group entwickelte Lösung TEEXMA wurde speziell dafür konzipiert, die gesamte Wertschöpfungskette der additiven Fertigung (AM) zu digitalisieren und zu verwalten. Eine zentrale Plattform für Ihr Smart Manufacturing:

  • Materialdatenbank: Zentralisieren und filtern Sie technische Materialeigenschaften sowie Erfahrungswerte (Lessons Learned)
  • Prozessmanagement: Modellieren Sie Ihre Validierungs-Workflows und automatisieren Sie die Planung Ihrer Produktionsaufgaben
  • Knowledge Network: Strukturieren Sie das implizite Wissen Ihrer Ingenieure, um deren Lösungswege reproduzierbar zu machen und eine robuste kollektive Wissensbasis aufzubauen.

Durch die Eliminierung von Informationssilos zwischen den Abteilungen verwandelt TEEXMA for Additive Manufacturing Ihre technischen Daten in einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil.

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